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Zukunft öffnen - Umwelt bewahren

Heute öffnen wir die Chancen, die unser Leben in der Zukunft lebenswert machen. Zentral dafür ist ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt in den Bereichen Energie, Verkehr und Bauen.

Energie

Energieerzeugung und Energienutzung in Bayreuth bedürfen einer langfristigen Strategie, um auch in Zukunft für alle BürgerInnen bezahlbare Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Derzeit ist in der BEW ein Abhängigkeitsverhältnis festgezurrt, an dem die Geschäftsführung der BEW unverdrossen festhält. Gerade bei der Energieerzeugung und Energienutzung ist in Bayreuth eine stärkere, direkte BürgerInnenbeteiligung nötig und möglich.


Grüne Politik wünscht eine Abschmelzung der E.ON-Beteiligung an den Stadtwerken und die Übernahme dieser Anteile durch eine BürgerInnen-Energiegenossenschaft. So entsteht ein neuer, transparenter Energieversorger, der ökologisch und bürgernah ist. Einer, der die Interessen der BürgerInnen im Fokus hat, der sein Handeln nicht an maximale Renditezielen ausrichtet und der auf Versorgungssicherheit mit dezentraler Erzeugung von Strom und Wärme hinarbeitet.


Unser Schlüssel:
Gut informierte BürgerInnen treffen souveräne Entscheidungen, nicht nur für die Eigenversorgung, sondern zum Wohle aller. Potenziale werden in Solarkatastern ermittelt und veröffentlicht. Auch mit kleinen Arealnetzen entsteht unabhängige Versorgungssicherheit, ein attraktiver, ökologisch geprägter Energiemix und langfristige Preisstabilität für die BürgerInnen in der Stadt Bayreuth. Energie wird möglichst selbst erzeugt und sparsam verbraucht. Mit der BürgerInnen- Genossenschaft bleibt die Gestaltungshoheit und die entstehende Wertschöpfung in der Stadt. Für private und gewerbliche Neubauten werden entsprechende Standards festgelegt und eingefordert. Ein Energienutzungsplan wird entwickelt und umgesetzt. Die energetische Verwertung von Bio-Abfällen wird forciert. Langfristig gewinnen die BürgerInnen und die Stadt Bayreuth mit einer derart gestalteten Energiepolitik.

Verkehr

Die aktuelle Verkehrspolitik in Bayreuth setzt überwiegend auf den automobildominierten Individualverkehr. Das ist weder zeitgemäß noch zukunftsfähig. Vielmehr sind öffentlicher Nahverkehr und eine intelligente Vernetzung mit neuen Konzepten rund um E-Mobilität und Sharing-Modelle die Garanten nachhaltiger Mobilität.


Grüne Verkehrspolitik will nicht leichtfertig Verzicht bzw. Reduktion des Individualverkehrs in der Innenstadt predigen, sondern strebt ein tragfähiges alternatives Verkehrskonzept für alle BürgerInnen an. Dieses Konzept ist geprägt von Verantwortung für die Umwelt, Verpflichtung gegenüber den Bedürfnissen der BürgerInnen und will Vorbild über die Stadt Bayreuth hinaus sein. Damit streben wir einen Wandel an, der sowohl der ökologischen wie auch der sozialen Verantwortung unserer Stadt gerecht wird.


Unser Schlüssel:
Das Stadtbus-Angebot wird erhalten und punktuell ausgebaut. Die Erschließung mit Anruf-Linien-Taxis wird in Angebot und Kommunikation optimiert. Fahrrad, E-Bikes und Pedelecs sind Alternativen zum automobilen Individualverkehr. Radwege sind auf der Basis eines nutzerorientierten Konzepts optimiert, sicher und bieten schnelle Verbindungen. Ein Sharingsystem bietet Lade- und Entleihstationen überall in der Stadt, insbesondere auch in Außenbezirken. Flankierende Maßnahmen wie die Unterstützung von Unternehmensgründungen begleiten die Einführung und Umsetzung des Wandels. Bayreuths Bahnanbindung ist elektrifiziert und durchgehend zweigleisig. Die Benutzung der Stadtbusse ist für alle in der Stadt lebenden Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren kostenlos. Die neuen Formen der Mobilität verbessern die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und somit das Image unserer Stadt in Oberfranken und weit darüber hinaus.

Bauen

Die Flächen für Wohnen und Gewerbeansiedlungen in Bayreuth werden knapp. Ursache hierfür sind die überwiegend eingeschossige gewerbliche Bebauung, eine Siedlungspolitik, die zu wenig auf qualitativ hochwertige innerstädtische Nachverdichtung setzt sowie zu großzügige Baulandausweisung in Randlagen. Weder Stadt noch städtische Wohnungsbaugesellschaft stellen bei Neubau oder Sanierung die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen.


Bauen und Wohnen in der Stadt muss attraktiv sein. Die Stadt beschließt baulandpolitische Grundsätze, die in städtebaulichen Verträgen zu allen Bauleitplanverfahren, die zusätzliche Baurechte schaffen, mit den Planungsbegünstigten verbindlich vereinbart werden. Darin berücksichtigt sind Natur- und Landschafts- und Klimaschutz. Die Stadt hat ein Konzept für Sanierung und Ausbau von Schulen und KiTas.


Unser Schlüssel:
Diese Grundsätze berücksichtigen insbesondere Energiekonzepte und die Umsetzung der jeweils umweltfreundlichsten Versorgungslösung. Sie definieren energetische Standards für Neubauten und schaffen eine sichere Basis zur Solarenergienutzung auf Dächern und zur Dachbegrünung. Sanierungen im Bestand erfolgen zum Passivhaus-Standard. Sie schreiben die Mischung unterschiedlicher Wohnungsgrößen fest, um einseitige Strukturen zu vermeiden und die soziale Mischung zu fördern. Die Interessen privater Baugruppen finden darin ebenso Berücksichtigung wie die Förderung besonderer Wohnformen und die stufenlose Erreichbarkeit aller mehr als dreigeschossigen Gebäude. Als Mittelpunkt ihrer Arbeit sieht die GEWOG ihre originäre Aufgabe in der Wohnversorgung für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen und verbessert mit der Vermarktung von Eigentumsprojekten ihre wirtschaftliche Basis. Stadt und GEWOG errichten Neuund Erweiterungsbauten nur noch im Passivhausstandard. Damit kann die GEWOG Vorreiter eines nachhaltigen, sozialen Bauens und Wohnens sein.

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